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Hauptpunkte 3 - Apostolische-Sendungskirche

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Hauptpunkte 3






HAUPTPUNKTE DER LEHRE 3

Hauptpunkte 3.
Art.51:

Der Herr hat seiner Kirche eine vierfache priesterliche Bedienung gegeben--- Apostel, Propheten, Evangelisten und Hirten---um die Gemeinde zur Vollkommenheit zu führen, bis dass wir alle hinankommen zu einerlei Glauben.
Eph.4:11-16.

Art.52


Diese vierfache Bedienung ist im Alten Bund durch Schattenbilder schon angedeutet. (Siehe Art.17)-.
1.Moses 2,l0-14; 2 Mose 26,32; 27,2; Hebr.13,10; Gal,2,9; Off.3,12; Hes.1,1O; Off. 4,7.

(Der Herr Jesus besass alle diese Ämter: Hebr.3,1; 5.Mose 18,15.18.9; Luk.4,18; Joh.10 ,12).

Art.53:


Die vierfache Bedienung gründet sich auf die vier Wesenszüge, die jeder Mensch besitzt, und von denen meisten eins besonders hervorsticht. Diese sind: Wille, Vorstellungsvermogen, Verstand und Gefuhl. So finden wir den Willen am stärksten beim Apostelamt; das Vorstellungsvermogen beim Prophetenamt; den Verstand beim Evangelistenamt; und das Gefühl beim Hirtenamt.

A: Die Apostel müssen die Kirche regieren. Matth.10,1; 16;19; 18,18-20; Luk.22,29,30; Joh.17,14-20; 20,21; Ap.1,2; 2,42; 6,2-6; 14,23; 1 Tim.1,18; Tit.1,15; l Kor.7,17; l4,37; 1 Tim.3,14,15; 6,13-14; 1 Petr. 5:1-4; Matth.18:18; 1 Kor.4:1; Tit.1:7; 2Petr.3:2; 1 Thess.4:2; 2 Thess.3:4-6; 1 Kor.11:17,34b; Ap.2:42a;

Dieser Auftrag ist also umfassender als Sünden vergeben und Sünden behalten. Joh.20,23; er umfasst das ganze Gebiet Apostolischer Leitung und Lehre.Die Apostel sind die Baumeister. 1, Kor.3,9-11. Sie sind nicht von,- auch nicht durch Menschen zu ihrem Amt gekommen. Gal.1,1 Sie tragen Sorge fÜr alle Gemeinden. 2.Kor.11,28. Sie strafen die Ungehorsamen. 1.Kor.5:3-5; 1,Tim, 1,20.

B: In jeder-- (besonderen)-- Gemeinde, will der Herr seine Kinder im Glauben durch den Dienst der Ämter, vollkommen machen. So sollen die Propheten die Gemeinde über die Gaben des H.Geistes unterrichten. Auch sind sie das Sprachrohr, wodurch der Herr seine Diener beruft. Ap,13,1-3; 11, 28; 21:9-10.

C: Die Evangelisten müssen den Glauben verbreiten. 2.Tim.4,5.

D: Die Hirten weiden die Herde Gottes und sind mit der Seelenpflege beauftragt. Jeder, der eines dieser Ämter bekleidet, ist gleichzeitig ein Ältester der Gemeinde.
Jer.3,15; 23,4; Eph.4,11.

Alle berufen Diener wurden Älteste genannt. Ap.14,23; 15,2; 16,4; 20,17,28; 1,Tim.5,17; 1 Petr.5,1; 2,Joh.1.

Art.54:


Für die Pflege der Armen hatten die Gemeinden Almosenpfleger gewählt. Später nannte Paulus die Bedingungen für die Wahl dieser Diener der Gemeinde, die durch die Apostel in Ihr Amt eingesegnet wurden. Auch Schwestern der Gemeinde können einen Segen empfangen, um Liebesdienste zu leisten. Sie können das besonders bei Kranken, wenn sie dazu in der Lage sind. Ap.6,1-6; 1.Tim.3,8-13; 1.Tim.5,9.11.

Art.55:


Am Anfang wartete die Gemeinde auf die persönliche Wiederkunft des Herrn, so wie er es verheissen hatte.
Römer 8,19-25; 1.Kor.l,4-8; Phil.3,20.21; 1.Thess.l,10; Titus 2,13; Hebr.9, 28; 1.Petr.5,4; 2.Petr.3,11-14; 1.Joh.2,18; 3,2; Jak.5,7-11; Judas 14-17; Joh.14,2-3; Ap.l,10.11.

Art.56:


Es ist nicht gestattet, diesen Tag der Zukunft des Herrn zu bestimmen. Wohl gebietet der Herr immer wach und bereit zu sein, um den Bräutigam entgegenzugehen.
Matth.24,36; Ap.1,6-7; 1.Thess.5,1.2; Matth.25,1-13; Mark.13,35-37; Luk.12,35-44; 1.Thess.5,4-7.

Art.57:


Der Herr will, dass wir die Zeichen der Zeit verstehen. Schon damals war es notwendig, diese zu erkennen, um zu wissen, dass die Zeit erfüllt und der Messias gekommen war. Genauso müssen wir heute die Zeichen der Zeit verstehen, um erkennen zu können, ob der Herr bald wiederkommt. Matth.16,1-4; Luk.12,54-56; 1.Thess.5,1-8; Mark.13,32-37; Matth.24 ,32-40; 25,1-13; Luk.12,35-40; 18,1-8; 19, 11-27; 1.Thess.5, 1-3; 2.Thess.2,1-12; 1.Tim.4,1-3; 2.Tim.4,3.4; 2.Petr.2,1.2; Judas l7-21.

Art.58:


Bevor der Herr kommt, werden die Entschlafenen auferweckt, aber nur die, die Christo angehören. Danach werden die treuen Lebendigen verklärt und zugleich mit diesen in den Wolken dem Herrn entgegengerückt werden. 1.Kor.15,22-24; 1.Thess.4,13-18.

Art.59:


Die Bibel lehrt eine erste und eine zweite Auferstehung. Wenn die erste stattfindet, bleiben die übrigen Toten schlafen. Der Herr war der Erstling der Toten, der mit, einem verklärten Leibe auferstand und durch die Auferstehung der Entschlafenen aus ihren Gräbern den Gläubigen in Jerusalem seinen Sieg über den Tod zeigte. Danach -heute schon vor mehr als 2000 Jahren --sagt Paulus, werden die auferstehen, welche Christus angehören und dann nach ungefähr 1OOO Jahren kommt das Ende, das Jüngste Gericht. 1.Kor.15,23-24; Off.20, l-6; 1.Kor.l5,20; Kol.1,18; Matth.27,52.53; Markus 9,9.10.

Die Jünger des Herrn verstanden diese Worte nicht, da sie nur die Auferstehung am Jüngsten Tage kannten.
Vgl.Phil,3,11 und Lukas 20,35. (Wenn es nur eine allgemeine Auferstehung gibt, wie konnte dan Paulus so reden.?)

Art.60:


Da nach dem 1000-jahrigen Reich die zweite Auferstehung stattfindet, werden dann entweder alle zum ewigen Leben oder zum zweiten Tod--der ewigen Verdammnis---verurteilt werden. Demnach kommen also die Entschlafenen gleich nach dem Sterben weder in den Himmel noch in die Hölle. Durch fehlerhafte Bibelübersetzung spricht man immer von Hölle, wogegen die Urtexte--Hebräisch und Griechisch---von einem Reich der Geister sprechen (Scheol oder Hades).
Die gläubig Entschlafenen sind nicht im Himmel, wo Gott wohnt, sondern im Paradiese, dem glückseligen Teil des Hades oder dem zweiten Himmel. Der erste Himmel ist das Reich Gottes auf Erden; der zweite Himmel ist das Paradies und der dritte Himmel die Wohnung Gottes.
Getrennt vom Paradiese ist die Gehenna, Strafplatz der Verlorenen.Der Tartarus ist der Wohnort der Teufel.
Off.20,11-15; 2.Kor.12,2-4.

Hades: Luk.16,23; Ap.2 ,27.31; 1 Kor.15,55.

Paradies: Luk.23,43; Off.2,7.

Gehenna: Matth.5,29.3O; 10,28; 23,15; Mark.9,43.45; Luk.12,5.

Tartarus: 2,Petr.2,4.

Art.61:


Der Tempel Salomos war ein Schattenbild des ganzen Gottesdienstes.
Seine vier Abteilungen waren:

a: der Vorhof der Heiden,

b: der Vorhof der Juden mit dem Brandopferaltar,

c: das Heilige mit dem Raucheraltar, den Leuchtern und den Schaubrottischen,

d: das Allerheiligste mit der Bundeslade.

Sie deuteten hin auf:

a: die Verkündigung des Evangeliums an die Ungläubigen. Joh.3,3.5.

b: die auf Erden schon Glaubïgen-erster Himmel mit dem Kreuze Chrïstï, wo Christus sich selbst opfert. Eph.l,3; 2,6; Phil.3,20.

c: den zweiten Himmel, oder den Aufenthaltsort der Gläubigen nach dem Sterben, wo der Hohepriester, Jesus Christus den Räucheraltar bedient.
Off.8,3.4.

d: den dritten Himmel, wo Gott auf dem Gnadenstuhl sitzt und wo sich Jesus Christus, unser Hohepriester befindet. Hebr.6,19.20.

Art.62:


a: So wie Jesaja geweissagt hatte, dass der Herr Jesus den Gefangenen die Freiheit verkündigen würde, so hat Er auch nach Seinem Tode den Geistern im Gefängnis das Evangelium gepredigt, damit sie im Geiste Gottes leben konnten.
Darum spricht Paulus vom Taufen über die Toten--(besser: für die Toten)--. Jes.61,1; Luk.23,43; Joh.2O,l7; 1.Petr.3,19.2O; 1.Petr.4,6; 1.Kor.15,29.

b: Doch soll diese Gnade uns nicht gleichgültig machen in diesem Leben. Hebr.6,4-8.

Art.63:


Ist es also möglich, dass im Totenreich die Entschlafenen getauft werden, so müssen sie auch das H.Mahl empfangen. Das Taufen geschieht mit Wasser. Da beim H. Mahl Brot und Wein gebraucht werden müssen, haben die Entschlafenen Stellvertreter nötig. Auch kann der Herr entschlafene Gläubige durch lebende Apostel Versiegelen lassen, sofern er sie dafür würdig erachtet. Joh.6,53-56; Off.2,7,11,26; 3,5.2; Dan.12 ,2.; Joh.5,24-29; Joh.11,25,26; Hebr. 11,40.

Art.64:


Alle diese Gnade war in der Kirche der Trost der Glaubigen. Doch hatte der Herr gewarnt, dass man Seine Satzungen und Ordnungen verlassen würde und bald schon sehen wir Rückgang und Zerfall.
Durch Hochmut, entsteht ein geistliches Babel.---(Siehe Art. 11)---.
Später erkaltete die erste Liebe der Braut und sie suchte Schutz bei der weltlichen Macht, wodurch sie allmählich die in der Offenbarung erwähnte Hure geworden ist, die auf dem Tier sitzt.
So ist sie, statt der einigen,heillgen, katholischen und apostolischen Kirche, die Stadt Babylon geworden, d.h. Verwirrung; und diese Stadt soll fallen. Ap.20,25-30; 1.Tim. 4,1-3; 2.Tim.4,3,4; 2,Petr,2,1,2; 2.Kor,11,3,4; Gal.3,1-13; 4,11,16; 2eTim.1,15; 3.Joh.9,10; Off,2,4,5; Off.17 und 18,

Art.65:


Die Christenheit im allgemeinen wird die Zeichen der Zeiten nicht verstehen und sich nicht zubereiten lassen auf die Ankunft des Herrn. Jes.29,9,12; Jer,6,16,17; 7,26-28; Matth. 22,1-6; 24,37-39,48-51; Luk.8,4-15; 14,16-24;

Art.66:


Nur durch dle grosse Trübsal werden die Gläubigen verstehen, dass das Gericht Gottes über die Erde kommt.
Matth.24, 15-22.

Art.67


Gott lässt die grosse Trübsal kommen als Strafe, weil man die Sünden der Christenheit nicht erkennen will, aber auch als einen Beweis Seiner Gnade, noch viele zu retten, die seiner warnenden Stimme heute noch nicht gehorchen wollen.
Mal,3,7-lO; Matth.3,7-lO; Hebr. 10,28-31; Off.18 .89,31-33; 50,16-22; Micha 6,10-16; ,2,1-13; Hab.l ,12; 1.Tim.2,3.4; Off.3,19; 7,14;.4,5; Jes.1,25-27; 28, 26-29; 48,10; Joel

Art.68:


Ohne Gottes Hilfe kann die Christenheit nicht aus ihrem jetzigen Zustand gerettet werden.
Jer.23,l7-20; Matth.15,30-39; 24,8-31; Joh.15,5.

Art.69:


Wie die grosse Trübsal sein wird, hat Gott uns in der Bibel gezeigt.
Jes.l,24; Hes.7,l-ll; Dan.9,26; Joel,1,6-7; Matth.24,9-12; 2.Thess.2,3,4; Off.13,1.5-8; Off.14,7-2O; Off.13,15-18.

Art.70:


Gott wird noch viele erretten vor der grossen Trübsal. 2.KOn.22,19.20; Ps.27,5; 32,6,7; 55,9; 91,3; Jes.26,20.21; 46,4; 54,14; 57,1.2; Dan.12,1; Zeph.2,1-3; Mal.3,16.l7; Matth.24,37-41; Luk.18,7.8; 21,34-36; 2.Petr.2,4-9; Off.3,10; Matth.24,14-3O; Ap.13,41.

Art.71:


Die Christen werden die rettende Hand Gottes im allgemeinen nicht ergreifen, trotz der warnenden Stimme: Gehet aus mein Volk aus Babylon.
1.Mose 19,14; 2.KOn.18,29-32; Jer.6,16.l7; Luk.l7, 28-30; 1.Thess.5,1-3; Off.18,4.

Art.72:


Diese warnende Stimme geht aus von der apostolischen Kirche, die Gott ungefähr um 1830 gestiftet hat, weil er viele Gebete um eine neue Ausgiessung des H.Geistes erhört hatte.
Diese Kirche ist entstanden im siebenten Zeitabschnitt der Kirchengeschichte, wo sich auch der Antichrist offenbart.
Beide gehören zum siebenten Geschlecht---Zeitabschnitte der Kirchengeschichte---nach dem zweiten Adam---(Siehe Art.8)---. Luk.11,9-13; Joel 2,23; 1.Kor.15,45.

Art.73:


Diese Kirche ist der neutestamentische Elia, der kommen wird, um die Einheit der Kirche zu predigen; auch ist sie der Johannes der Taufer der letzten Zeit , der die Christen ermahnt, die Steige des kommenden Herrn wieder aufzurichten.
1.Kon.18,l7-24.30-32; Jes.40, -5; Mal.4,1-6; Matth.11,13.14; l7,10-12; Off.10,1-11.

Art.74:


Diese Kirche ist das Kind, das von dem mit der Sonne bekleideten Weib geboren wurde.Wenn der Drache dieses Knäblein fressen will,--(d.h.wenn die Verfolgung zu schrecklich wird)---wird das Kind zu Gott und Seinem Stuhl entrückt werden. Zu dieser Himmelfahrt ist das Ende des Henoch und des Elia ein Vorbild.---(Siehe Art.8 und 73)---.
Off. 12,1-4; 11,12; 2.KOn.2,11.

Art.75:


Diese Kirche ist keine Sekte oder besondere Kirche. Sie erkennt die getauften Christen als zur Kirche Christi gehörend an, die sie zurückführen muss zum ursprünglichen biblischen Glauben, der Lehre der Apostel. Jes.51,12; Jer.23,3,4; Zeph.2,1-3;

 
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