DIE LEHRE DER BIBEL 1 - Apostolische-Sendungskirche

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DIE LEHRE DER BIBEL 1






DIE LEHRE DER BIBEL
UNTERRICHT
DER
APOSTOLISCHEN SENDUNGSKIRCHE
31 LEKTIONEN
VERLAG
APOSTOLISCHE SENDUNGSKIRCHE


Inhaltsverzeichnis

* Unterricht 1:
* 1. Der Fall und die Erlösung des Menschen
* 2. Die heilige Taufe mit Wasser

Unterricht 2:
* 3. Die Feuertaufe oder die Taufe mit dem Heiligen Geist
* 4. Das heilige Abendmahl
* 5. Die Taufe für Entschlafene

Unterricht 3:
* 6. Die Wiederkunft des Herrn und die Entrückung der Brautgemeinde
* 7. Die Zeit Noahs und die Zukunft des Menschensohnes
* 8. Die Auferstehung

Unterricht 4:
* 9. Die vier Hauptwasser als Typen der vier Ämter Christi
* 10. Die vier Ämter Christi
* 11. Das Werk des Dienstes

Unterricht 5:
* 12. Wozu das vierfache Amt gegeben worden ist
* 13. Der Grund der Apostel und Propheten

Unterricht 6:
* 14. Unglaube, Abfall und Gericht

Unterricht 7:
* 15. Die Auflegung der Hände
* 16. Gaben nach Verheissungen im alten und neuen Testament

Unterricht 8:
* 17. Weissagungen- Prophezeiungen- im alten Bund
* 18. Der Zweck und die Gaben des Heiligen Geistes

Unterricht 9:
* 19. Durch die Ämter und die Gaben des Heiligen Geistes ist der Herr Jesus durch den Heiligen Geist sowohl der Wirkende wie auch der Lebensfürst zum Leben
* 2O. Die Versiegelung von Christum aus dem Apostelamt prophetisch bewiesen

Unterricht 10:
* 21. Versiegelt sein
* 22. Das Opfer der Zehnten

Unterricht 11.
* 23. Der Herr Jesus stellte Seine Apostel über alle und alles und gab andere Amtsträger. Ausserdem wurden von den Aposteln Diakone bestellt
* 24.Verteller-- Austeiler

Unterricht 12:
* 25. Die Kaunhandel treibenden Lehrer
* 26.Verirrung

Unterricht 13:
* 27. Entrückung
* 28. Beweise aus der Heiligen Schrift, dass es mehr als zwölf Apostel gegeben hat

Unterricht 14:
* 29. Das Apostelamt, sowie die Gaben des Heiligen Geistes, müssen bleiben bis zur Wiederkunft Christi
* 30. Das Totenreich

Unterricht 15:
* 31. Sind, so wir beim Sterben gleich in den Himmel oder die Hölle kommen, die untenstehend aufgeführten Auferweckten aus dem Himmel oder aus der Hölle zurückgeführt worden?

LEKTIONEN 1-2.
1:
DER FALL UND DIE ERLÖSUNG DES MENSCHEN

Von Anfang der Welt an hat Gott, der Herr, Sich den Menschenkindern geoffenbart und ihnen Seine Gunst und Liebe zeigen und beweisen wollen. Trotz des Ungehorsams von Adam und Eva zog Gott Seine Hand nicht von dem Menschen zurück, sondern hat sie ihm zur Errettung gereicht.

Adam und Eva hatten schwer gesündigt, weil sie Satan mehr Vertrauen schenkten als Gott. Der Satan legte die Saat des Misstrauens in das Herz des Menschen und diese Saat trug Früchte, Kein Wunder also, dass Gottes Zorn in hohem Maße entbrannte und das der Herr Adam zur Rechenschaft zog.

Wer Gott misstraut, sündigt schwer; und daher empfingen unsere Stammeltern eine sehr schwere Strafe. Der Mensch wurde aus dem Garten Eden getrieben und damit waren die Tage ungestörter Wohlfahrt vorüber.

Durch diesen Ausschluß aus dem Paradies wurde Adam und Eva die möglichkeit genommen vom Baum des Lebens zu essen.

Christus ist der Heiland der Welt. Für diejenigen, die Ihn so annehmen, ist Er der Baum des Lebens.

Offenb. 2,7 lautet: "Wer Ohren hat, der höre,was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist."

Das heißt also, das wir überwinden müssen. Adam und Eva überwanden nicht. Satan gegenüber erlitten sie die Niederlage, wodurch der Fluch über sie, ihre Nachkommen und den ganzen Erdkreis kam.

In der Fülle der Zeiten kam Christus, um stellvertretend durch Sein Leiden und Sterben und durch Seine Auferstehung von den Toten die Menschheit von dem Fluche zu erlösen.

Christus öffnete das Paradies, das einst von Gott für die ungehorsamen Menschen verschlossen wurde. Dem bußfertigen Mörder, der mit Christus am Kreuze hing, antwortete der Heiland: "Wahrlich, ich sage dir: heute wirst du mit mir im Paradieise sein! "

Das Paradies, wo das erste Menschenpaar lebte, war stomicher Natur.

Das Öffnen des Paradieses heißt also, das der gefallene Mensch in einen Zustand der Glückseligkeit durch den Glauben in Christum kommen kann.

Wenn wir Christus nicht als den Erlöser annehmen wollen, dann kommen wir ins ewige Verderben.

Die Gnade, die Gott der Vater, durch das Verdienst Seines Sohnes schenkt, werden wir dann also nicht empfangen. Heil also denjenigen, die ihre Feindseligkeit Gott gegenüber überwinden, nicht von dieser Welt sind und in Demut, Christum, dem Erretter der Menschen folgen.

Der Satan ist ein gefallener Fürst der Engel, der nicht in der Wahrheit blieb. Mit ihm sind viele Engel gefallen, weil sie ihrem Grundsatz untreu wurden.

Die Schöpfung, und also auch der Mensch, war gut geschaffen worden, war aber nicht vollkommen. Gott hatte Seine Werk geschaffen, um dieses zu vervollkommnen.

Gott wilt nicht, dass der Satan den Sieg behalt, durch das Erlösungswerk Seines Sohnes will ER es den Menschen möglich machen, sich von der Herrschaft des Satans und seiner Diener, von der Herrschaft der Sünde und des Verderbens loszureissen.

Der Satan konnte zwar den Menschen besiegen, aber nicht den ewigen Sohn des ewigen Vaters.

Christus hat überwunden den Teufel, die Hölle und alle ihre Machte.

Auferstanden von den Toten sprach der Auferstandene zu den Seinen: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden!"

Christus, der Überwinder, hat also Macht, den Menschen das Königreich der Himmel zu erschlieBen: sie zu erlösen von der Erbsünde und den eigenen Sünden; sie zu erfüllen mit den Gaben und Kräften des Heiligen Geistes, damit sie mit Erfolg den Satan und dessen Diener bekämpfen können.

Man muß Gott in Aufrichtigkeit dienen. Ihm ist niemand verborgen. Seine göttlichen Augen sehen bis in die tiefsten Ecken des Herzens aller Menschen. Gott müssen wir ehren und lieben über alle und alles.

Wer dies tut, steht im rechten Verhaltnis zu Gott, welcher lebt und regiert bis in alle Ewigkeit.

Aus Adam und Eva wurden Söhne und Töchter geboren. Kain wahlte den falschen Weg und Satan versuchte ihn ganz und gar zu seinem Werkzeug zu machen.

Gott sah, das Kain sich in größter Gefahr befand und daher sprach ER die warnenden Worte: "Ist's nicht also?, Wenn du fromm bist, so bist du angenehm,; bist du aber nicht fromm, so ruhet die Sünde vor deiner Tür.Und nach dir hat sie Verlangen, du aber herrsche uber sie."

Noch war Kain nicht ganz in der Gewalt des Satans und noch konnte er von seinem bösen Weg zurückkehren.

Die Sünde konnte er noch zurückdrängen und über sie und den Satan herrschen.

Dies tat er jedoch leider nicht. Er lies die Tür seines Herzens für die Sünde offenstehen, wodurch er vom Fürsten der Finsternis überwältigt wurde.

Der ungerechte Kain tötete seinen gerechten Bruder.

Nachdem Abel getötet worden war, wurde aus Adam und Eva ein anderer Sohn geboren, der den Namen Seth erhielt, "Seth" heißt "Stellvertreter".

In 1.Mose 5,3 lesen wir: "Und Adam war130 jahre alt und zeugte einen Sohn, der seinem Bilde ähnlich war und hieß ihn Seth".

Nach ihrem Fall dienten Adam und Eva dem Herrn, und sie versuchten auch, aus ihren Kindern gottesfürchtige Menschen zu machen.

Dies ist ihnen nur teilweise gelungen. Seth trachtete nach dem Guten und daher ruhte auf ihm das Wohlgefallen Gottes, auch auf seiner Nachkommenschaft, sofern sie gottesfürchtig lebten.

In 1.Mose 4,26 lesen wir. "Zu der Zeit fing man an zu predigen des Herrn Namen."

Hieraus dürfen wir entnehmen, dass die Gottesfürchtigen sich von Zeit zu Zeit versammelten, um gemeinschaftlich dem Herrn zu dienen.

Im Laufe der Jahrhunderte haben viele Menschen um ihres Glaubens willen Verfolgung über sich ergehen lassen müssen und zahlreiche Gläubige sind ums Leben gebracht worden.

Der Herr hat jedoch immer dafür gesorgt, dass andere Menschen auf Erden Sein Werk fortsetzten.

Bezüglich Abel steht in Hebr.11.4: "Durch den Glauben hat Abel Gott ein grösseres Opfer getan denn Kainn; durch welchen er Zeugnis uberkömmen hat, dass er gerecht sei, da Gott zeugte von seiner Gabe; und durch denselben redet Er noch, wiewohl er gestorben ist."

Abel verschwand von der Erde, aber sein Glaube lebt weiter auf Erden. Durch den Tod Kains ist auch der Unglaube nicht von der Erde verschwunden.

Vom Anfang an gab es Kampf zwischen Glauben und Unglauben, Licht und Finsternis, Wahrheit und Lüge.

Diejenigen, die wahrhaftig glauben, sind aus Gott geboren.Und alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt.

Bevor der Heiland gen Himmel fuhr, gab Er Seinen Aposteln die Zusicherung: "Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." Mt. 28,20.

Der Herr war mit Adam, Abel, Seth, Henoch und Noah; mit Abraham, Isaak und Jakob, usw.

Diese Männer lebten vor dem Neuen Bund. Nicht weniger kann sich das Volk des Neuen Bundes auf die Treue ihres Hauptes, Jesus Christus, verlassen, der der Anfänger und Vollender des Glaubens ist.

Nach Hebr.12,24 sind die Kinder des Neuen Bundes zu dem Mittler des Neuen Testamentes - Jesus - gekommen, und zu dem Blut der Besprengung, das da besser redet denn das Abels.

Nach dem Gesetz der Gerechtigkeit mußte das Blut Abels gerächt werden.

Aber Christi Kreuzestod hat eine ewige Versöhnung für alle Menschen herbeigeführt, welche dem Herrn in Demut dienen wollen.
2.
DIE HEILIGE TAUFE MIT WASSER

Durch das Empfangen der Gnadenmittel, Sakramente, welche Jesus Christus Seiner Kirche geschenkt hat, bekommen wir Anteil an der von IHM zustande gebrachten Erlösung.

Der Heiland befahl Seinen Aposteln: "Darumm gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe." Matth 28,19.20.

Alle, die dem Evangelium Gehör schenken, müssen getauft werden.

Durch die Taufe mit Wasser wird der bekehrte Mensch in den Bund mit Jesum Christum aufgenommen; wird aus dem Boden der Sünde und des Todes in den Grund des ewigen Lebens verpflanzt, um der göttlichen Natur teilhaftig zu werden.

Durch den Fall unserer Stammeltern, Adam und Eva, liegt die Erbsünde auf allen, die geboren werden. Durch das Empfangen der Heiligen Taufe mit Wasser wird die Erbsünde vom Menschen weggenommen.

Im Römerbrief Kap. 6 Vers 3, lesen wir: "Wisset ihr nicht, dass alle, die wir in Jesum Christum getauft sind, die sind in Seinen Tod getauft."

Christus wurde für uns gekreuzigt und ist um unserer Schuld willen gestorben. Auch unser alter Mensch muß gekreuzigt, getötet, werden, damit die Sünde in uns zunichte gemacht werde.

Der Getaufte muß sich vornehmen, wider die Sünde zu kampfen, damit er sie überwindet und nicht von ihr überwältigt wird.

Der Apostel Paulus schreibt hierüber: "Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind.?" Römer 6, 2.

Durch das Licht des Evangeliums bekommen die Menschen Kenntnis ihrer Sünden und Irrgänge. Diejenigen, die in der Sünde bleiben wollen, scheuen das Licht von Gottes Wort, wodurch der Fluch dieser auf ihnen bleibt.

Der Mensch, der ja in Sünde empfangen und geboren worden ist, muß erneuert werden; eine neue Geburt, eine Wiedergeburt muß in ihm stattfinden. Der Herr Jesus sagte doch zu Nikodemus, einem Obersten der Juden: "Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen." Joh.3,3.

Durch die Taufe wird der Keim eines neuen, geistlichen, Lebens in den Menschen gelegt; wird der Same der Wiedergeburt im Herzen gepflanzt. Dieser Same muß zur Entwicklung kommen.

Wenn er getauft ist, solt der Mensch bestrebt sein, das völlige geistliche Wachstum zu erlangen.

Wir müssen nach 2.Petr.1,5-8 unserem Glauben hinzufügen: "Tugend, und der Tugend Erkenntnis, und der Erkenntnis Maßigkeit, und der Mäßigkeit Geduld, und der Geduld Gottseligkeit, und der Gottseligkeit brüderliche Liebe und der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe."

Bekennen müssen wir mit Paulus: "Denn ich weiss, das in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes." Röm.7,18.

Durch den allmachtigen Gott wurden alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge geschaffen; durch Seinen Sohn, unseren Erlöser, will Gott alle Dinge umschaffen, umgestalten.

Ohne das Erlösungswerk Christi ist keine Umgestaltung, Wiedergeburt, möglich.

Durch den Sündenfall war Gottes Majestät verletzt worden und der Einklang zwischen IHM und Seiner Schöpfung war gestört.

Zweck der Menschwerdung Christi war die Versöhnung zwischen Gott und dem sündigen Menschen wieder herzustellen.

Die Menschen können nicht aus eigener Kraft neue Geschöpfe werden.

Wenn der Apostel Paulus in 2,Kor. 5,17 von einer neuen Kreatur spricht, dann läszt er sofort folgen in Vers 18: "Aber das alles von Gott, der uns mit Ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum, und das Amt gegeben, das die Versöhnung predikt."

Auch in den Tagen von Paulus gab es Menschen, die angeblich gottesfürchtig waren, aber anders wandelten und Feinde des Kreuzes Christi waren!. Philipper 3,18.

Unser Heiland hat laut Mt. 5,3 gesagt: "Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr."

Selig sind also diejenigen, die anerkennen, das sie sich ohne den Gottmenschen Jesum Christum in geistlicher Armut befinden, und dass sie ohne die Kraft von Gott niemals geistlich reich werden können.

Wer glaubt und sich hat taufen lassen, muss sich stets seiner schönen Berufung bewusst sein. Er muss sich anstrengen, Gott zu preisen an seinem Leib und in seinem Geiste, welche Gottes sind. l.Kor. 6,20.

Der Taufling wird dreimal mit Wasser besprengt. Das Wasser verwenden wir zur Reinigung von dem, was schmutzig geworden ist. Das dürre Land braucht Wasser, damit neues Leben erweckt wird. Das Wasser hat daher eine reinigende und eine lebenserweckende Wirkung. Das Wasser ist ein Sinnbild des Blutes Christi, welches von allen Sünden reinigt.

In 1.Petr. 3,20 lesen wir, das zur Zeit der Sintflut acht Seelen durch das Wasser gerettet wurden. Noah und die Seinen waren wohl geborgen, als das Wasser auf der Erde die Oberhand gewann. Die Tausende, die der Predigt Noahts nicht geglaubt hatten, fanden unerbittlich den Tod im Wasser.

Noah und die Seinen wurden durch das Wasser von allen gottlosen Menschen befreit. Das Wasser trug sie gleichsam aus der alten sündigen Welt in eine neue, so dass das Wasser der Sintflut eine zweifache Wirkung hatte.

Von der alten sündigen Welt lesen wir in 1.Mose 6, 11- 12: "Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels. Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden".

Die alte, verderbte Welt ist ein Spiegel, in dem alle Menschen, die ihrer Natur nach Sünder sind, ihr Bild sehen, Gott vertilgte die alte Welt, weil sie ganz und gar verderbt war. Auch der alte Mensch muss vernichtet werden, weil dieser ganz verderbt ist.

Durch die Heilige Taufe mit Wasser wird der Mensch, der von Herzen glaubt, mit Christum begraben; und wie mit IHM begraben, steht er im geistlichen Sinne mit Ihm auf, um mit und für Christum zu leben.

Der neue Mensch ist geboren.

Daher schrieb Paulus in Röm.6,11: "Also auch ihr, haltet euch dafür, dasz ihr der Sünde gestorben seid und lebet Gott in Christo Jesu, unserem Herrn."

Weiter schrieb Paulus in diesem Zusammenhang in 2.Kor. 5,17: "Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden."

Wenn wir nicht bekleidet sind mit Christi Gerechtigkeit, wenn unsere Erbsünde nicht abgewaschen wurde, dann sind wir für Gott tot, welcher keine Gemeinschaft mit dem nichtgereinigten, ungeheiligten Menschen haben kann.

Auch der wiedergeborene Mensch ist immer der Verführung ausgesetzt. Daher gibt der Apostel Johannes den Kindern Gottes die Warnung: "Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. So jeman die Welt lieb hat, in dem ist nicht die liebe des Vaters." l.Joh.2,15-

Wiedergeboren aus Wasser und Geist, müssen wir also zeigen, Gott und Seinen Dienst zu lieben. Wenn wir unter Christi Herrschaft gekommen sind, müssen wir den Kampf mit der Welt und dem Fürsten dieser Welt, dem Satan, anfangen. Wenn wir guten Willens und mit ganzem Herzen vollkommen Gott dienen, dann werden wir in diesem Kampf den Sieg erringen.

Wenn wir nicht immer mit aller Kraft nach der Heiligung jagen, kann der Böse Macht über uns erlangen. Es bleibt unser ganzes irdisches Leben ein Kampf nach der Ergreifung des ewigen Lebens.

Ein mit Wasser getaufter Mensch steht erst am Anfang des Weges zu seinem Ziel. Wie ein neugeborenes Kind muss auch er allmählich sprechen und laufen lernen. Wie ein Kind muss der mit Wasser Getaufte die Schule Gottes besuchen, um die erforderlichen Kenntnisse zu bekommen. Dadurch kann er durch Erprobung und Erfahrung geläutert und geheiligt werden.

 
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