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APOSTOLISCH - PROPHETISCHES ZEUGNISS 5 - Apostolische-Sendungskirche

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APOSTOLISCH - PROPHETISCHES ZEUGNISS 5






APOSTOLISCH - PROPHETISCHES ZEUGNISS 5

DIE
NORDDEUTSCHE
APOSTOLATSKRISE


Zeugnis 5


Geyer, Prophet in Norddeutschland oder Simeon, pflegte den Apostel Woodhouse auf dessen Visitationsreisen in einigen Ländern, deren Apostel entschlafen waren und auch in Ruben, dem Stamm von Woodhouse zu begleiten.

In den Jahren 1860 -1862 berief der Herr während dieser Reisen viele Amtsträger für die Gemeinden in England, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich.

Also auch im damaligen Juda, dessen Apostel erst 1877 entschlafen und in Asser, Stammgebiet von Dalton, der 1871 gestorben ist.

Diese Berufungen erfolgten durch den Dienst des Propheten Geyer. Für die seit 1860 erfolgten Ereignisse konnten wir uns auf ursprüngliches Quellenmaterial, sowie auf die von Apostel A.J.Korff verfaßte Schrift "Kurzgefaßte Geschichte der Apostolischen Kirche" (in niederländischer Sprache) beziehen.

Im Herbst des Jahres 1862 befanden sich Woodhouse und Geyer während einer Visitationsreise in der Wohnung des Königsberger Gemeindevorstehers Rosochacki . Nachdem sich Apostel Woodhouse auf sein Zimmer zurückgezogen hatte, sprachen Geyer und Rosochacki noch eine Zeitlang über den Zustand der Kirche.

Der Abend wurde - wie es noch heute in einigen gläubigen Kreisen in Deutschland üblich ist - mit einem gemeinsamen Gebet beschlossen.

Während dieses Gebets sprach der Prophet plötzlich unter Antrieb des Heilgen Geistes: "Rosochacki, der Herr beruft dich zum Apostel für Rußland".

Die unerwartete und auffallende Art dieser Berufung war wohl Ursache, daß diese Männer einen groben Fehler begingen. Sie versäumten es, dieses Ereignis dem Apostel Woodhouse mitzuteilen. Wohl schrieben sie Schwarz einen Brief.

Hätte Schwarz die Angelegenheit, die ja außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs lag, von sich abgeschoben, so ware ihm sehr viel Leid erspart geblieben. Seine tiefe Ehrfurcht vor dem prophetischen Wort und sein kindlicher Glaube an des Hrrn Offenbarungen, sowie sein großes Vertrauen zu seinen beiden Amtsbrüdem, führten ihn zu einer Handlungsweise, die er später bitterlich bereut hat.

Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge zitieren wir den Schluß eines Schreibens, das F.W.Schwarz einigen Gemeinden zugehen ließ: "Es ist also eine Unwahrheit, wenn behauptet wird, das ich, F.W.Schwartz, nicht öffentlich berufen worden wäre. Dies ist aber wohl mit Rosochacki in Königsberg geschehen. In Anbetracht der Tatsache, daß kein Verbot existierte, Männer zu berufen, die als Apostel des Herrn dienen sollten - auch Paulus und Barnabas wurden in Antiochien in der Gemeinde berufen, ohne daß es die Apostel in Jerusalem wußten -, und da der Herrn alle Brüder in Deutschland durch Bruder Geyer ins Amt berief, war es meine Pflicht, den Brüdern Geyer und Rosochacki die Frage zu stellen, ob sie diese Tat vor Gottes Richterstuhl als von Gott verrichtet bestätigen könnten. Sir sagten JA. Der Gemeinde Hamburg teilte ich alles mit, worauf ich beide Diener Anfang Januar 1863 nach dort kommen ließ und sie vor die Gemeinde stellte, worauf ich unter dem Engel Carl Rothe, als Engel, öffentlich mein eigenes Engelamt niederlegte und Rosochacki als meinen Apostel annahm, um mich seinem Amt unterzuordnen. Darauf fragte ich die Gemeinde : "Wer diesen Bruder als Apostel annehmen will stehe auf!!" Bis auf fünf standen sie alle auf. Ich, als Engel, stellte mich unter einen ehemaligen Gemeindevorsteher. Da Rosochacki von seiner Gattin zum Zweifeln gebracht worden und gefallen war, ging ich auf eigenen Wunsch und den der Gemeinde, zum Engel Rothe nach Berlin, in der Absicht, zurückzukehren. Von mir und der Hamburger Gemeinde forderte er, zu erklären, daß das, was durch Geyer mit Rosochacki geschehen war, Teufelswerk gewesen sei. Darauf gab ich ihm die drei genannten Bücher (wahrscheinlich " Testimonium", "Tatsachen" und " Das Apostolische Amt "). Er meinte, daß wir uns darauf nicht festzulegen hätten. Ich antwortete: " Wir werden diese Tat niemals für Teufelswerk erklären, denn wir wollen die Sünde wider den Heiligen Geist nicht begehen,. was Sie tun ist Ihre Sache". Hierauf ging ich fort. Später wurde ich gebeten, in der Sakristei vor dem Apostel zu erscheinen. Ich und Bruder Geyer kamen, man befragte uns nicht. Woodhouse las die Exkommunikation vor, und wir konnten gehen. Ich fuhr unmittelbar nach Hamburg zurück, wo sich noch am gleichen Abend die Gemeinde versammelte. Es wurde beschlossen, solange ohne Apostel zu bleiben, bis der Herr einen geben würde."

In Simeon gab es seit 1855 keinen Apostel mehr.

Weil die Gemeinde Hamburg und ihre Diener mit der Auffassung ihres Engels einhergingen, blieb die Trennung zwischen der K.A.K. - der Mutter - und ihrer Tochtergemeinde Hamburg bestehen.

Die unbarmherzige Haltung seiner Brüder im Amt betrübte Schwarz sehr, zumal er davon überzeugt war, daß die damals noch so kräftige K.A.K. auf diese Weise allmählich aussterben mußte.

Viele Male hat er die K.A.K. schriftlich auf ihren Irrtum hingewiesen und sich bei Woodhouse bemüht, zu einer Wiedervereinigung zu kommen. Aber nichts half.

Als sich die Kräfte des Apostels Woodhouse verringerten und er viele seiner Aufgaben den Koadjutoren überlassen mußte, entschlossen sich 1884 die Apostel Schwarz, Menkhoff und Krebs, noch einmal Schritte zwecks Wiedervereinigung zu untemehmen. Aber auch diesmal blieb ihr Schreiben ohne Antwort.

Auch ein Brief des Apostels Schwarz, 1887 geschrieben, blieb unbeantwortet. In diesem Schreiben bekannte Schwarz, daß er in Sachen Rosochacki falsch gehandelt hatte.
Er schrieb wörtlich:
" Habe ich Weise und mit Verstand gehandelt? Ich antworte. Nein. Ja, wenn ich damals mein geistliches Wohlergehen vor Augen gehabt hätte, so hätte ich zu Geyer und Rosochacki gesagt: 'Ich habe einen Apostel - (Woodhouse

 
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